
„WALKABOUT“ von Xy June Li in der Kulturhalle Tübingen
In der Ausstellung „WALKABOUT“ in der Kulturhalle Tübingen gibt Xy June Li Anlass über die eigene Wahrnehmung und über Normen nachzudenken.

In der Ausstellung „WALKABOUT“ in der Kulturhalle Tübingen gibt Xy June Li Anlass über die eigene Wahrnehmung und über Normen nachzudenken.

Das Kunstmuseum Stuttgart widmet sich in der Ausstellung „Shift. KI und eine
zukünftige Gemeinschaft“ dem Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft auf dem Gebiet der
Künstlichen Intelligenz (KI). Acht Künstler:innen bzw. Künstlergruppen veranschaulichen in
verschiedenen künstlerischen Arbeiten die stetig voranschreitende Verschränkung von KI und
Lebensrealität. Das Ausstellungsthema ist komplex, aber sehr lohnenswert.

Sie sind seit Jahren der absolute Hype und ihre Besuchszahlen lassen Museen mit den Ohren schlackern: Immersive Kunsterlebnisse vermarkten Kunstgenuss für alle und schaffen neue Freizeiterlebnisse, die sich an die Sehgewohnheiten der Instagram-Generation anpasst. Steckt da noch Kunstgeschichte drin oder sind die Kunstwerke nur Mittel zum Zweck?

Mit dem Titel „beziehungsweiße“ regen Elke Mauz, Jacqueline Wanner und Christine Ziegler in ihrer Gemeinschaftsausstellung zum Nachdenken an. Beziehung, weiß, beziehungsweise – es steckt so viel in diesem neu geschöpften Wort, inhaltlich sowie emotional. Der Titel „beziehungsweiße“ mit scharfem S lässt im ersten Augenblick an einen Rechtschreibfehler denken. Aber nein, er ist eine Kombination aus zwei Worten, die für die Betrachtung der Ausstellung in der Stadtbibliothek Reutlingen essenziell sind: Weiß und Beziehung.

Das Kunstmuseum Reutlingen | Spendhaus gibt mit seiner neuen Ausstellung einen Einblick in die Kunst und Gedankenwelt von James Ensor und dies in einer bemerkenswerten Fülle: über 100 Radierungen (darunter auch einige handkolorierte Exemplare), Lithographien, ein Gemälde, nebst einer Kupferplatte und einer Auswahl an Briefen nehmen uns mit auf die bildliche Reise.

Ralf Bertscheit verwandelt den Künstlerbund Tübingen in einen Begegnungsort mit der Natur. Seine Rauminstallation, die über 150 Arbeiten des Künstlers präsentiert, lässt viele Vorbeilaufende innehalten und einen Blick durch die Fenster werfen. Die Hängung der Papier- und Leinwandarbeiten ist einfach bezaubernd, um nicht zu verharren.
Ein Text von Jessica Plautz und Elisabeth Weiß.